Friedrichshagener SV 7:0 Türkiyemspor II


Heute in der Früh waren wir bei diesigem, feuchtem Wetter in Friedrichshagen zu Gast. Uns erwartete ein schwieriger Gegner, da wir nicht nur ohne unsere Torhüterin, einige verhinderte Spielerinnen und auf echtem Rasen spielen mussten, sondern Friedrichshagen zudem souverän die Tabelle anführt.
Nichtsdestotrotz erklärte sich unsere Innenverteidigerin Lisa bereit, die Aufgabe der Torhüterin zu übernehmen, so dass kurz nach 11 Uhr in voller Besetzung das Spiel angepfiffen werden konnte.

Wie zu erwarten übten die Gegnerinnen von Anfang an Druck auf uns aus, so dass der Ball weit überwiegend in unserer Hälfte blieb und wir anfangs damit kämpfen mussten, überhaupt ins Spiel zu kommen. Der Ball rollte bei diesem Wetter und auf dem Rasen ungewohnt langsam, so dass es uns erst spät gelang, die Spielweise darauf einzustellen.

So kam es leider früh – in der 10. Minute etwa – zum ersten Gegentor, nachdem nach langem Gewusel im eigenen Sechzehner Lisa entschieden rauskam, von der Gegenspielerin jedoch überlupft wurde.

Etwa ab der 20. Minuten fanden wir uns wesentlich besser auf dem Rasen zurecht, so dass wir einige Male unsere Hälfte verlassen konnten und durch einen Einwurf nahe der Eckfahne der gegnerischen Hälfte zumindest in die Nähe der Torgefährlichkeit rückten.

Überwiegend fehlende Entschlossenheit, keine richtige Motivation, Zweikämpfe anzunehmen und Bissigkeit fehlten uns heute jedoch, so dass die Gegnerinnen durch effektive Raumnutzung in der 28. und 32. Minute die Tore 2 und 3 erzielen konnten. Auch beim Gegentor Nummer 4, das nur einige Minuten später fiel, konnte Lisa, die sich schulbuchmäßig lang in die Ecke warf, nichts ausrichten. Nach weiteren Versuchen der Gegnerinnen, den Vorsprung noch auszubauen, die allerdings an unserer Abwehr (hier nochmal lieben Dank an Annika, die uns in der Abwehr aushalf!) und klasse Paraden unserer Ersatztorhüterin scheiterten, ging es mit einem Stand von 4:0 in die Halbzeitpause.

Zurück aus der Kabine ging es in den ersten 20 Minuten glücklicherweise torlos nur in eine Richtung: unser Tor.

Wir konnten dem Druck nicht ewig standhalten, so dass in der 66. Minute eine Flanke in unseren Strafraum geschlagen wurde und zwei gegnerische Stürmerinnen im Zusammenspiel das 5. Tor erzielten. Gleich 5 Minuten später gab es einen Freistoß für die Gegnerinnen am eigenen Sechzehner, der durch die gegenrische Schützin direkt zum 6:0 verwandelt wurde. Lisa war zwar noch dran, gegen die Wucht des Balles konnte sie jedoch nicht viel ausrichten. Das letzte Tor fiel schlussendlich in der 78. Minute und brachte den Endstand 7:0.

Obwohl wir in der zweiten Halbzeit auch mal kämpferischer zum Ball gegangen sind, uns gegenseitig halfen und einiges schon besser klappte, als in der ersten Halbzeit, haben Motzereien und schlechte Laune auf dem Platz wohl auch dafür gesorgt, dass wir heute – nicht nur wettertechnisch – einfach keine Sonne gesehen haben.

Gut frisiert in Mariendorf 

3.Spieltag
2. Frauen vs. TSV Mariendorf II 0:4

Raus nach Mariendorf.
Die Frisur sitzt!

Also zumindest in der zweiten Halbzeit…

Die erste Halbzeit ist leider nur mit den Worten „fehlendem Glauben“ zu erwähnen. Zu ängstlich haben wir agiert. Wir glauben einfach nicht an unsere Qualitäten und wenn dann auch noch unser Herzstück, also die Mitte, nicht funktioniert wird es schwierig das ganze Team mit zu reißen.

Mit 0:4 gingen wir in die Pause.

Die Frisur ist ein Desaster!

In der zweiten Halbzeit hat man dann begriffen was es heißt eine Truppe zu sein. Gegen ein technisch gut organisiertes Team, haben wir endlich die Zweikämpfe angenommen, die Positionen gehalten, uns gegenseitig unterstützt und uns das Glück erarbeitet. Mit einer couragierten Leistung in der zweiten Halbzeit haben wir es dem Gegner sehr schwer gemacht. Leider konnten wir uns nicht mit einem Tor belohnen. Man hat gesehen was geht wenn man mit „seinen Mittel“ dagegen hält…

…und somit ging es doch mit na guten Frise noch Hause.

2. Frauen haben 3 Punkte im Beutel

2.Spieltag
Nach einem spielfreien Wochenende konnten wir an diesen 2. Spieltag wieder in unserem Wohnzimmer ran. Frohnau war zu Gast. Eine Truppe, die wir wieder nicht so richtig einschätzen konnten. 

Wir gingen es also sehr behutsam an, obwohl wir uns in den letzten vier Trainingseinheiten Selbstvertrauen geholt haben. Die erste Halbzeit hatte wenig mit Mut oder Risiko zu tun. Keine richtige Absprache zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen. Zum Glück hatte der Gegner keine Mittel um richtig gefährlich zu werden.

In der zweiten Halbzeit sollte es anders sein. Wir fingen mit Einsatz und Willen an. Man hatte das beherzigt was ich schon in der ersten Halbzeit wollte. Und schon lief das Leder wie geschmiert. In der 53.min gelang es dann Gülcan nach einer schönen Kombination über die rechte Seite das Runde mit einem wuchtigen Schuss aus 20 Metern ins Tor zu ballern! Wir haben dem Gegner jetzt gezeigt das hier und heute nichts zu holen ist und spielten guten Fußball. Wir belohnten uns mit dem 2:0 durch Tutku. In der 63.min war es die rechte Seite, die abermals einen Passfolge hinlegte, die dann Tutku ins Tor abschloss. Leider haben wir dann einen Gang zurück geschalten und waren kurz unkonzentriert. Schon wurde es gefährlich und Frohnau nutzte dies aus und machte den Anschlusstreffer. Wir schüttelten uns kurz und waren wieder voll da. Sodass wie hochkonzentriert das Ding bis zum Schlusspfiff hielten und wir 3 Punkte in unseren eigenen Sportbeutel stecken konnten.

1. Spieltag II. Frauen

​1.Spieltag
Für die zweite Frauen startete die Saison am Samstag den 17.9. zu Hause gegen FFC Berlin. Eine Truppe, die keiner so richtig einschätzen konnte. Aber mit einer guten Vorbereitung im Rücken und selbstbewussten Auftreten begannen wir die ersten Minuten konzentriert und mit der nötigen Aggressivität in den Zweikämpfen. Aus einer sicheren Abwehrreihe und einem kompakten Mittelfeld haben wir dem Gegner in der ersten halben Stunde das Leben schwer gemacht.Wir erspielten uns sogar Chancen,obwohl unsere Marschroute hieß hinten erstmal sicher zu stehen. Im Kombinationsspiel nach vorne haben wir gesehen was machbar ist, wenn man aus einer kontrollierten Defensive mutig und einfach spielt. Dies zeigte sich dann auch bei unserem ersten Saisontor durch eine Ballstafette auf der linken Seite. Den Steilpass erlief sich dann Tugba und schoss in der 13. Minute aus 20 Metern ins Tor. Mit Cora und Gizem hatten wir hinten ein gut eingespieltes Team, sodass der Gegner nur mit Standards und Fernschüssen gefährlich wurde. In jeden Mannschaftsteilen hielten wir die „Ketten“ und waren super organisiert. 

Leider kam dann die 32. Minute, in der der Schiedsrichter im Strafraum ein Handspiel gesehen haben wollte und pfiff(also wie immer!). Dies nutzte der Gegner natürlich aus und kam wieder ins Spiel. So ging es dann mit 1:1 in die Pause. In der zweiten Halbzeit war es dann ein offenes Spiel, wobei der Gast sich ein kleines Übergewicht erspielte. Mit einem Unentschieden wären beide Mannschaften zufrieden gewesen, aber leider war das Glück heute nicht auf unserer Seite. In der letzten Minute bekamen wir nach einer Ecke vom Gegner den Ball nicht richtig raus und ein Schuss aus der zweiten Reihe schlug mit dem Schlusspfiff ins Tor. 

Fazit:

Wir müssen bis zum Abpfiff hoch konzentriert bleiben und dürfen nie unsere Kette auflösen. Dann wären wir mit einem Punkt nach Hause gefahren. 

Bis in zwei Wochen

Attacke Türkiyem

Hammelherde

alle am Strand 2016Solch ein Kommentar erdulden wir mit erhobenem Haupt und einem lachenden Kopfschütteln. Wir waren gerade auf dem Weg zum Bahnhof, mit ca. über 100 Mädchen und Frauen von Türkiyemspor Berlin liefen wir durch das Örtchen Ahlbeck auf Usedom zum Bahnhof, als uns ein Paar mittleren Alters entgegenkam und uns beleidigen wollte.

Mit der Mädchen & Frauenabteilung fuhren wir von Freitag bis Sonntag auf unsere alljährliche Sommerabschluss-Reise. Mittlerweile fühlen wir uns recht sicher, mit solch einer großen Gruppe, von den G-Mädchen bis zu den Frauen auf Tour zu gehen, diesmal trauten wir uns auch mal weiter weg und fuhren mit dem Zug ans Meer, Ostsee, Usedom, Seebad Ahlbeck.
Wir rechneten natürlich mit Strand, Sonne und Meer und nicht mit Wind und Regen und verlockenden Wellen, über die man mit hochgekrempelten Hosen hüpft.
Oben, direkt hinter den Dünen auf dem Gelände der Jugendherberge waren Mütter und TrainerInnen damit beschäftigt, die Klamotten trocken zu föhnen. Wieder trocken unten am Strand angekommen dauerte es allerdings nicht lange, bis die Kleinen wieder mit irgendeiner Frauenspielerin nach ober stapften um sich wieder neue Hosen anzuziehen. Was für ein Glück, dass sich die wenigsten an unsere Packliste gehalten haben und Klamotten für sechs Wochen eingepackt haben.
Es hat auch nicht die ganze Zeit geregnet, neben schwimmen, planschen, Wellen hüpfen und buddeln, spielten wir auch Volleyball, Rugby und natürlich auch Fussball. Eine besondere Herausforderung für Fußballerinnen ist immer das schlechte Handy-Netz im Osten, diesmal kamen noch erschwerend die fehlenden Steckdosen in den grossen Zelten, in denen wir schliefen, hinzu. Gerade für unser Teenagerinnen besonders schwer zu ertragen.
Samstag abend am Lagerfeuer am Strand kündigte ein extrem feuerroter Sonnenuntergang endlich schönes Wetter an. Es war ein wirklich besonders schöner Sonnenuntergang. Am Feuer haben wir lange getanzt und gesungen

Wir lieben alle diese Reisen, die Vorfreude ist immer gross und die Tage sind dann auch viel zu kurz, viele Mädchen wünschen sich einen weiteren Tag. Wir gewinnen sehr viel, der Zusammenhalt wächst, die Spielerinnen lernen sich auch altersübergreifend untereinander kennen, mitfahrende Eltern, die wir immer gerne einladen, mit uns zu fahren, lernen die Abteilung besser kennen.

Traurig, dass die jungen kleinen Mädchen Erfahrungen mit Rassismus und Verachtung machen müssen. Dem älteren Paar hat niemand etwas entgegnet. Wir sind einfach weitergegangen.

Hier noch unser VIDEO