Wintereinbruch bei Türkiyem III

Sonntag, 22. November 2015

Kalt war es heute beim BW Mahlsdorf Waldesruh. Der Winter ist anscheinend vollends da. Beim Aufwärmen gab es einen leichten Hagelschauer; übers Spiel wurden wir aber, abgesehen von den tiefen Temperaturen, vom schlechten Wetter verschont. Es kam auch kurz die Sonne heraus. Diese behinderte zwar unsere Sicht aufs Feld, aber da während dieser Phase kein Tor fiel, müssen wir einen anderen Schuldigen suchen. Vielleicht die Tatsache, dass wir auf Naturrasen spielten?!

1. Halbzeit:

BW Mahlsdorf presste das ganze Feld und gab uns keine Luft irgendetwas zu machen. So fiel auch kurz nach der ersten Minute das erste Tor. Der Schock saß tief und die Gegnerinnen liessen nicht nach. Sie übten weiterhin Druck aus. Der Spielaufbau funktionierte dadurch nur sehr schwer. Erst in der
achten Minute schaffte es Tugba unter Druck einen Schuss Richtung Tor: leider knapp daneben. Es dauerte fast weitere 20 Minuten bis Türkiyemspor eine weitere Chance bekam. Ein Ausgleichstreffer wäre vielleicht ein Grund gewesen für BW ihren Druck hinunter zu schrauben, stattdessen trafen sie erneut kurz vor der Halbzeit (27. Minute). Abpfiff! Stand 0:2.

2. Halbzeit:

In der Vergangenheit haben wir oft bewiesen, dass wir Rückstände aufholen können, doch unsere Gastgeberinnen machten deutlich, dass wir uns den weiten Weg umsonst gemacht haben. In der 10. Minute schossen sie das 0:3. Zehn weitere Minuten das 0:4 und das 0:5 in der 23. Minute. Die Chancen (im ganzen Spiel) hätten nicht ausgereicht um den Ausgleich herbeizuführen.

Fazit:

Der Tabellenstand hat uns wohl in die Irre geführt. Wir wurden durch den Druck, den BW Mahlsdorf Waldesruh entgegen warf, ganz klar umgeworfen. Der Naturrasen war zwar eine neue Erfahrung für einige Spielerinnen, doch keine Ausrede wert, dass wir nicht wesentlich mehr zu bieten hätten (was wir auch definitiv in den letzten Spielen gezeigt haben). Man sollte das Ganze wie Teile eines Puzzles sehen: Die Uneingespieltheit des Teams und die fehlende Kommunikation auf dem Feld, zu große Abstände der Reihen in der Defensive (es wurde unzureichend zurückgearbeitet), das Anlaufen von Gegnerinnen wurde zum Ansprinten (das natürlich an der Puste zehrt). Viele Dinge, welche ich in den letzten Spielen eher minimiert wahrnahm, doch leider nicht bzw. kaum ansprach. So bin ich auch ein Teil dieses Puzzels, das im Ganzen ein eher unschönes Bild abgab.

Trotzalldem haben wir unseren Gastgeberinnen ein faires Bild von uns Hinterlassen!
Und wie heißt es so schön? „Man sieht sich immer zweimal im Leben“, nunja spätestens in der Rückrunde. Bis da hin werden wir an uns arbeiten.

Danke an Elvan und Johanna für’s Aushelfen!

Es spielten: Daniela (Tor), Aletta, Elvan, Johanna, Tugba, Lousienne und Beyza.

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schlechtes Omen gegen die Spandauer Kickers II

Sonntag, 08.11.2015

Schönes Wetter, schlechtes Omen! Unsere Spielerin Kübra hat sich in der Abschlussphase des Aufwärmens den Unterschenkel verdreht und konnte das Spiel leider nicht bestreiten. Wir wünschen ihr eine schnelle Genesung und hoffen, dass ihr Ausfall nicht von langer Dauer ist!

1. Halbzeit:

Gleich nach dem Anstoss war hohes Tempo angesagt: Unsere Spielerinnen ließen kaum zu, dass unsere Gäste sich voll entfalten konnten. In der 8. Minute versuchte sich Tutku mit einem Weitschuss an der gegnerischen Torhüterin, jedoch verfehlte der Ball das Tor. Die Spandauer Kickers hatten in der 10. Minute ihre erste Chance. Dennoch merkte man uns an, dass die Absprache unter den Spielerinnen noch fehlte, so setzen Tugba und Johanna die Abwehr der Gäste in der 13. Minute so unter Druck, dass die angelaufene Abwehrspielerin den Ball aus Versehen in die Arme ihrer Torhüterin lupfte. Klarer Rückpass und somit ein Freistoß aus sieben Meter Entfernung! Kurzer Pass zu Tutku, die sich nahe dem linken Pfosten positionierte, doch der Winkel zu klein, um ins Tor zu schießen, schoss sie an beiden Pfosten vorbei… . Nach zehn Minuten Geplänkel auf dem Feld, schaffte es eine Spielerin der Spandauer Kickers mit dem Ball am Fuß ungehindert sich unserem Tor zu nähern. Immer näher und die Abwehrreiche wich immer weiter zurück. Es gab keine Zuordnung bzw. Absprache unter den Spielerinnen, wer von ihnen sie nun stören sollte. Sie schob in die rechte untere Ecke des Tores ein. Stand 0:1 in der 23. Minute. Unbeirrt wurde der Anstoß ausgeführt. Nach kurzer Zeit spielte Clara-Anne den Ball hoch ins Zentrum, wo Tutku den Ball annahm und aus gut 15 Metern den Ball ins linke Eck semmelte. Johanna sprach von einem „scheppernden Geräusch“. Ausgleich in der 25. Minute.

2. Halbzeit:

In der 10. Minute der zweiten Halbzeit schoss Spaki das 1:2 nach Einrollfehler von Lisa. Macht nichts, dachte Johanna und dribbelte mit dem Ball die linke Seite des Feldes hinunter, schoss
anschließend locker aber gezielt mit der Innenseite an einer Abwehrspielerin plus der Torhüterin vorbei und traf (12. Minute). Ausgleich 2:2. Zehn Minuten pures Feldgeplänkel. Spielerin Aletta bewies heute mehrfach, dass sich Kopfbälle durchaus auszahlen. Das Spiel schlug sich erst ab der 20. Minute wieder vollends auf die Türkiyemseite. Vielfache Chancen herausgespielt durch Johanna, Beyza und Tugba, hätten uns eigentlich in Führung bringen sollen, doch es sollte nicht so kommen. Ein Foul an Spielerin Beyza bescherte uns noch einen Freistoß. Zum Schluss gab es noch einige gefahrlose Ecken für und gegen uns. Abfiff!

Es spielten: Daniela (Tor), Aletta, Lisa, Johanna, Beyza, Tutku, Tugba und Clara-Anne.

Fazit: Schnelles und gutes Spiel. Leider nur ein Punkt. Ich wünsche mir noch mehr Absprachen unter den Spielerinnen. Das erste Tor hätten wir dadurch möglicherweise vermeiden können. Positiv anzumerken wären noch die überwiegend flach gespielten Pässe, mit denen wir wesentlich leichter zurechtkommen. Vielen Dank an die Spielerinnen der 2. Frauen, dass sie uns ausgeholfen haben!

 

7er gegen Blau Weiß Friedrichshain

Sonntag, 18.10.2015

Das Wetter war heute auf unserer Seite: überwiegend Sonnenschein und die Regenwolke, welche später während des Spiels
vorbeizog, warf keinen Regen ab. So nimmt man gerne an einem Fußballspiel teil. Es ging gegen Blau Weiß Friedrichshain!

1. Halbzeit:

Friedrichshain ließ schon recht früh anmerken, dass mit ihnen nicht zu
spaßen ist. Bereits in der 4. Minute schoss eine Spielerin der Gäste aus spitzen Winkel aufs Tor. Der Ball flog an unserer Linksverteidigerin Aletta vorbei und versenkte sich zwischen Torhüterin Daniela und dem rechten Pfosten im Tor. Der Schock war
groß, hielt aber zum Glück nicht lange an. Nach diesem, eher unangenehmen, Weckruf waren nun alle Spielerinnen hellwach. Defensiv standen wir gut, aber es fehlte der Zug zum gegnerischen Tor. Die eher
wenigen Vorstöße wurden von den Gästen stets erfolgreich verhindert und wieder zu unserer Hälfte getragen, wo sich der Großteil der ersten Hälfte des Spiels abspielte. Erst gegen Ende gelang es Friedrichshain
durch einen ungestörten Abschluss vor dem Strafraum ein weiterer Treffer. Es ging mit 0:2 in die Halbzeit.

2. Halbzeit:
Eine kleine Umstellung der Spielerinnen auf dem Rasenschachbrett sollte das bisher fehlende offensive Spiel des Teams bestärken, ohne an der bisher gut laufenden Verteidigung etwas kaputt zu machen. Es zeigte sich, dass es nach vorne doch etwas ging. Die beste Chance hatte unsere Beyza, die mit einer guten Körperballmitnahme den Ball
durch die gegnerische Abwehr führte, aber nicht versuchte den Ball aufs Tor zu schießen, sondern sich ihn nochmal vorlegte, welcher dann durch den feuchten Rasen nicht mehr einzuholen war.
Nach 17 Minuten gelang es schließlich Friedrichshain erneut unsere Verteidigung, aufgrund von Unstimmigkeiten bei der Absprache, zu durchbrechen und schossen sich zum 0:3. Unberührt durch das Ergebnis
ließen unsere Spielerinnen nicht nach den Ball nach vorne zu treiben.
Es gab noch gute Chancen, wie einen gut gespielten Querpass von Johanna durch den Strafraum des Gegners, der leider zuerst eine
Gegenspielerin erreichte und nicht Kübra. Dazu gab es noch eine Freistoßsituation, herausgespielt durch einen Rückpass der Gegnerinnen auf die Keeperin, die sich durch einen Ansturm durch Johanna und Beyza
nicht anders zu helfen wusste, als den Ball mit den Händen aufzunehmen. Leider verfing sich der Ball in der gegnerischen Mauer.

Fazit: Ein gutes Spiel. Die Tore hätten sich durchaus verhindern lassen können, wurden aber auch von Friedrichshain allesamt gut
geschossen. Unsere Spielerinnen haben bis auf die drei Patzer sehr wenig zugelassen. Das Pressing, Verschieben und die Zuweisung funktionierten besser als in den vorherigen Spielen, nur das schnelle
Umschalten von Defensiv auf Offensiv (und umgekehrt) bereitet noch einigen Spielerinnen Probleme. Im offensiven Spiel wünsche ich mir noch mehr Nutzung der ganzen Breite des Spielfeldes.

Es spielten: Daniela, Aletta, Johanna, Beyza, Kübra, Tutku, Jülide und Clara-Anne

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Ausflug in den Grunewald!

Samstag, 03. Oktober 2015

Ab in den Grunewald! Unser Team hat sich sehr pünktlich am S-Bahnhof Grunewald getroffen und nachdem der Großteil beisammen war, trennte uns nur noch ein 10 minütiger Fußmarsch vom Platz. Das Wetter war super und die Spielerinnen motiviert, da wir zum ersten mal in dieser Saison vollzählig antraten! Debüt hatte heute unsere Spielerin Jülide, die frisch von den B-Mädchen zu uns gewechselt war!

Zum Spiel:

Türkiyemspor versuchte sich mit Vollzähligkeit an das 3-3 System zu gewöhnen (bisher immer 2-3), störte Pro Sport Berlin bei ihrem Spielaufbau und versuchte nach Ballgewinn schnell nach vorne zu spielen. Einige Stellungsfehler waren zu erwarten und wurden nach besten Willen korrigiert. Schwierigkeiten gab es bei der Ballkontrolle und bei den Pässen: Das Aschefeld verzeiht keine technischen Fehler! Trotz allem gelang es nach ca 6 Minuten schon unserer Spielerin Tutku,welche in der vorderen Zentrale eingesetzt wurde, nach einem Konter das 0:1 mit einem kraftvollen Schuss aus gut 15 Metern ins gegnerische Tor zu befördern! Pro Sport Berlin war in Zugzwang, spielten aber unbeirrt weiter. 20 Minuten gab es viel hin und her Chancen unserer Gastgeberinnen wurden von unserer, mittlerweilen amerikanischen Torhüterin, Daniela gefangen, pariert und wieder ins Spiel gebracht. Desto verwunderlicher, dass gerade ein gefahrloser, durchgesteckter Ball von unseren Gastgeberinnen in der 25. Minute den Ausgleich herbeiführte: Er rollte Dani beim „lieblosen“ Einsammeln erst durch die Hände und dann durch die Beine ins Tor hinein. Trotz des am Rande herumwütenden Trainers (ich), versuchten unsere Spielerinnen die letzten Minuten der ersten Halbzeit zu nutzen: Chancen gab es einmal von Beyza, die das Tor leider um knapp zwei Meter verfehlte (eine andere Option wäre ein Pass nach links zur sehr gut mitgelaufenen Kübra zu spielen) und eine von Lisa, welche den Ball mit einem schönen Linksschuss nur knapp am Pfosten vorbei lenkte. Eine Ecke vor Halbzeitende wurde uns vom Schiedsrichter leider nicht zugesprochen.

In der zweiten Halbzeit gelang uns wenig. Wir verteidigten größtenteils, da unsere Gastgeberinnen sich nicht mit einem Unentschieden abgeben wollten. Alles was Daniela nicht gefangen hat,
traf entweder die Latte oder ging nur knapp an unserem Tor vorbei. Wir bemühten uns zwar den Ball nach vorne zu bringen, aber die Kräfte zerrten an uns. Viele Abstöße eroberte Pro Sport aus dem Mittelfeld, diejenigen welche weit flogen wurden schon von der Gegnerischen Torhüterin abgefangen. Bei uns war bei den Spieleröffnungen keine Bewegung mehr zu sehen, die Gegnerinnen waren früher beim Ball. Wir mussten auh für kurze Zeit in Unterzahl spielen: Kübra wurde nach einer schön durchgeführten Balleroberung auf dem Weg zum Tor von ihrer Gegenspielerin gefoult und riss sich nach ihrem Sturz auf ihre Knie diese auf. Nach 3 Minuten Bezeugungen dass es ihr zwar gut ginge, aber ihre Gesichts und Körpersprache etwas anderes aufzeigten, wurde sie für 5 Minuten vom Feld geholt, wo sie sich kurz regenerieren konnte und wie es beim Fußball so ist, fühlt sich jede Minute doppelt so lang an.
Auch Beyza riss sich bei einem Sturz beide Knie auf dem harten Boden auf. Erst gegen Ende hatten wir wirklich gute Chancen durch Ecken, diese wurden aber durch die Torhüterin vereitelt.

Fazit:

Das Ergebnis ist OK, wenn man die Chancen von Pro Sport Berlin in der zweiten Halbzeit betrachtet. Schade, dass die Spielerinnen nicht das ganze Feld in seiner Breite genutzt haben. Wir sind ein noch junges unerfahrenes Team. Die Spielerinnen müssen sich erst kennenlernen; desto mehr freut es mich, dass die Spielerinnen zusammenspielen und niemand außen vor gelassen wird. Jülide (1. Spiel) und Beyza (3. Spiel) haben sich gut eingefügt. Es muss aber während des Spiels wie immer mehr kommuniziert werden, alles andere kommt mit der Zeit! Alle Spielerinnen haben großen Kampfeswillen gezeigt!

Es spielten: Daniela (Tor), Aletta, Lisa, Beyza, Kübra, Tutku und Jülide

 

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7er Frauen – ganz nah dran!

Heute begrüßten wir Deportivo Latino bei uns in der Blücherstraße. Trotz der Tatsache, dass wir erneut mit einer Person weniger auf dem Feld starteten, war das Team guter Dinge.

Zum Spiel:
Türkiyemspor ließ die Gäste das Spiel machen und konzentrierte sich darauf defensiv stabil zu stehen. Wurde der Ball erobert, wurde sofort versucht nach vorne zu spielen, jedoch war dies durch die fehlende siebente Spielerin ein anstrengendes Unterfangen und es bestand die Gefahr den Raum für die Gegnerinnen im Zentrum zu öffnen. So geschah es schließlich, dass nach ca 20 Min nach einem Vorstoßunseren Zentralen die Außenverteidigerinnen den Rückraum nicht rechtzeitig absicherten und somit das erste und einzige Tor fiel. Unsere Spielerinnen ließen sich davon nicht beeindrucken und versuchten noch an den Anschlusstreffer zu arbeiten, doch man sah ihnen die Erschöpfung an und so ging es mit 0:1 in die Pause.

In der zweiten Halbzeit mussten wir den Druck auf die Gegnerinnen erhöhen und sehr früh pressen, da Deportivo Latino sich darauf verstand Zeit zu schinden. Zudem wurde deren Spiel immer ruppiger und
Türkiyem musste die Zähne fest zusammen beißen. Es gab einige Chancen den Ausgleich herbeizuführen, doch die Kräfte ließen nach, dadurch wurden die Abschlüsse unkonzentriert ausgeführt und fanden ihr Ziel im
Netz nicht. Für das harte Einsteigen der Gegnerinnen gab es zwei Gelbe Karten. Jedoch nicht für die Verursacher, sondern für die Unseren, welche sich sehr ungehalten darüber geäußert haben. Zurecht, ändert aber nichts an den Entscheidungen des Schiedsrichters. Gegen Ende der zweiten halbzeit erhöhten wir den Druck enorm und bekamen zwei Ecken zugesprochen, es wurde nochmal richtig gefährlich für die Gäste. Die Torhüterin von Deportivo Latino konnte einen stark geschossenen Schuss nur ins Toraus parieren. Statt einer dritten Ecke entschied der Schiedsrichter aber, dass das Spiel nun beendet sei. Schade!

Fazit: Die Spielerinnen haben die Unterzahlsituation gut bewältigt.
Nur ein Fauxpas der Abwehr ermöglichte Deportivo Latino den einzigen Tortreffer im Spiel. Ich hoffe wir werden bald wieder Spiele in voller Besetzung spielen. Vielen Dank an Lisa und Johanna, die uns
ausgeholfen haben!

Es spielten: Lisa, Beyza, Aletta, Johanna, Tutku und Tuba

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