Wallah glücklich

Am heutigen Sonntag traf unsere U17 auf unsere Nachbarn von GW Neukölln. Mit Semira im Tor und einem 4-4-3 davor wollte man an die gute und konzentrierte Leistung der Vorwoche anknüpfen: 

-Frühes stören durch die lauffreudigen     Aleyna, Arzum und Aylin in des Gegners Hälfte

-die Mitte dicht machen mit den bissigen Esraa, Samah und der Kapitänin Zehra

-um mit DiagonalBällen von Ayca und Vienna und schnellem nachrücken zu Torchancen zu kommen

Der Plan ging wie in den letzten 3 Spielen bis zur Halbzeit sehr gut auf. Nach 3-4 guten Möglichkeiten ließ es endlich und mal wieder Arzum klingeln. Aber man verpasste es danach erneut den Sack schon in Hälfte eins zuzumachen. 

Nach dem Seitenwechsel begann dann GrünWeiß wesentlich aktiver. Türkiyem wirkte nicht mehr so konzentriert und bettelte förmlich um den Ausgleich. Nach einem harmlosen Freistoß staubten die mittlerweile frischeren Neuköllnerinnen zum 1:1 ab. Doch Türkiyem biss sich wieder in die Partie und hatte diesmal das Glück auf seiner Seite. Durch einen ähnlichen Standard wie beim Ausgleich, staubt diesmal Türkiyem nach einem Torwartfehler ab. Durch Arzums 5. Saisontreffer im 4. Spiel gelang so der wichtige 2.Saisonsieg. 

Viel Zeit zum Feiern bleibt leider nicht, denn am Mittwoch is bereits das nächste Spiel. Im Pokal geht’s zu Hause auf der Blücher vs. die Spandauer Kickers.

U17: ​Finger gezogen!

Im dritten Saisonspiel sollte heute endlich der Knoten platzen und der erste Sieg her. Gegen den tapferen Aufsteiger aus Buchholz wollte unsere U17 im Vergleich zur Vorwoche wesentlich offensiver und variabler agieren. Im 4-3-3 -System, mit Semira im Tor, machte man gleich von Beginn an Druck und störte früh. Doch in der ersten Hälfte nutzte der SturmDreizack aus Aylin, Arzum und Aleyna erst nach einer halben Stunde eine der zahlreichen Tormöglichkeiten. 
Nach guter PassKombo über links zog Arzum endlich den Finger und versenkte die Kugel zum längst überfälligen 1:0. Die Vierekette aus den Spielmacherinnen Vienna und Ayca und den zweikampfsüchtigen Edona und Fatlinda ließen Semira hinter sich beschäftigungslos zurück. 

Nach der Pause dann das gleiche Spiel. Es dauerte  aber wieder knapp 20 Minuten bis etwas zählbares heraussprang als erneut Arzum die sehr starke Gästetorhüterin tunnelte. Am Ende blieb es beim 2:0 und es gelang der erste Heimsieg, der aber deutlich höher hätte ausfüllen müssen. 
Jetzt heißt es noch 10 Tage Gas geben und die 2 Heimspiele gegen GW Neukölln und SpaKi gewinnen. Danach sind erstmal 4 Wochen Pause und damit genug Zeit die Neuen Samah, Aleyna, Rawan, Amelie, Fanny  und die verletzte Derya weiter zu integrieren. 

Mavi Beyaz

Staub raus geklopft

​Die Mädchen unserer U17 zeigten an diesem Samstag beim Auswärtsspiel gegen Viktoria die vom Trainer geforderte und dringend benötigte Reaktion. Die frühe Führung durch Arzum gab dem momentan sich selbst aufstellenden Team Selbstvertrauen und Sicherheit. Eine Stunde lang spielte man mit viel Herz und Leidenschaft und verpasste es mehrfach das zweite Tor zu machen. In einer in diesem Jahr sehr ausgeglichenen Verbandsliga entscheiden aber Kleinigkeiten und so kassierte man nach einem berechtigten Elfmeter den Ausgleich. Dennoch hatte man kurz darauf nach einem ViennaLattenFreistoß die Möglichkeit zur erneuten Führung Aus stark abseitsverdächtiger Position machte schließlich Viktoria dann kurz vor Schluss ihren Heimsieg perfekt. 

Fazit: die beiden ersten Spiele hätten unglücklicher nicht laufen können, jetzt heißt es den Staub raus klopfen und mit Training und Fleiß eine Serie zu starten.

U17 noch auf der Suche

​Im ersten Saisonspiel hatte es unsere U17 heute mit Berolina Mitte zu tun. Trotz einer durchwachsenen Vorbereitungszeit mit 2 Testspielniederlagen rechnete sich Türkiyem gegen den Aufsteiger durchaus Chancen aus. Von Beginn an kam jedoch Berolina besser in die Zweikämpfe, agierte frischer und taktisch wesentlich klüger. Nahezu jedes Kopfballduell entschied der Gegner für sich. Nach einem erneut verloren Luftzweikampf im Mittelfeld erzielte Berolina dann auch folgerichtig das Führungstor. Für die Kontertaktik unserer Mädchen pures Gift. Dennoch hatte Arzum kurz vor dem Pausentee nach einem katastrophalen Abwehrfehler den Ausgleich auf dem Schlappen.  

In der zweiten Halbzeit zeigte Berolina dann, wie man mit viel Herz clever verteidigt und Türkiyem, dass es für sie eine ganz harte Saison werden kann, wenn die Basics wie Laufbereitschaft und Einsatzwille nicht stimmen. Nun muss jedem klar sein, dass nichts so alt ist, wie der Erfolg von gestern. 

Nächste Woche geht’s gegen Viktoria, und darum, eine Reaktion zu zeigen.

Hammelherde

alle am Strand 2016Solch ein Kommentar erdulden wir mit erhobenem Haupt und einem lachenden Kopfschütteln. Wir waren gerade auf dem Weg zum Bahnhof, mit ca. über 100 Mädchen und Frauen von Türkiyemspor Berlin liefen wir durch das Örtchen Ahlbeck auf Usedom zum Bahnhof, als uns ein Paar mittleren Alters entgegenkam und uns beleidigen wollte.

Mit der Mädchen & Frauenabteilung fuhren wir von Freitag bis Sonntag auf unsere alljährliche Sommerabschluss-Reise. Mittlerweile fühlen wir uns recht sicher, mit solch einer großen Gruppe, von den G-Mädchen bis zu den Frauen auf Tour zu gehen, diesmal trauten wir uns auch mal weiter weg und fuhren mit dem Zug ans Meer, Ostsee, Usedom, Seebad Ahlbeck.
Wir rechneten natürlich mit Strand, Sonne und Meer und nicht mit Wind und Regen und verlockenden Wellen, über die man mit hochgekrempelten Hosen hüpft.
Oben, direkt hinter den Dünen auf dem Gelände der Jugendherberge waren Mütter und TrainerInnen damit beschäftigt, die Klamotten trocken zu föhnen. Wieder trocken unten am Strand angekommen dauerte es allerdings nicht lange, bis die Kleinen wieder mit irgendeiner Frauenspielerin nach ober stapften um sich wieder neue Hosen anzuziehen. Was für ein Glück, dass sich die wenigsten an unsere Packliste gehalten haben und Klamotten für sechs Wochen eingepackt haben.
Es hat auch nicht die ganze Zeit geregnet, neben schwimmen, planschen, Wellen hüpfen und buddeln, spielten wir auch Volleyball, Rugby und natürlich auch Fussball. Eine besondere Herausforderung für Fußballerinnen ist immer das schlechte Handy-Netz im Osten, diesmal kamen noch erschwerend die fehlenden Steckdosen in den grossen Zelten, in denen wir schliefen, hinzu. Gerade für unser Teenagerinnen besonders schwer zu ertragen.
Samstag abend am Lagerfeuer am Strand kündigte ein extrem feuerroter Sonnenuntergang endlich schönes Wetter an. Es war ein wirklich besonders schöner Sonnenuntergang. Am Feuer haben wir lange getanzt und gesungen

Wir lieben alle diese Reisen, die Vorfreude ist immer gross und die Tage sind dann auch viel zu kurz, viele Mädchen wünschen sich einen weiteren Tag. Wir gewinnen sehr viel, der Zusammenhalt wächst, die Spielerinnen lernen sich auch altersübergreifend untereinander kennen, mitfahrende Eltern, die wir immer gerne einladen, mit uns zu fahren, lernen die Abteilung besser kennen.

Traurig, dass die jungen kleinen Mädchen Erfahrungen mit Rassismus und Verachtung machen müssen. Dem älteren Paar hat niemand etwas entgegnet. Wir sind einfach weitergegangen.

Hier noch unser VIDEO