Sommerfahrt 2017

Sommerfahrt2017

Wie jedes Jahr zum Saisonabschluss ist die Mädchen- und Frauenabteilung Tūrkiyemspor Berlin auf Sommerfahrt gefahren. Wir waren wieder 100 Spielerinnen aus unserer G-Jugend bis zu den Frauenspielerinnen. Diese Reise ist eines unserer Höhepunkte in unserer Abteilung. Sie ist wichtig für unseren Zusammenhalt, die Spielerinnen haben auf der Reise viele andere schöne Erlebnisse als auf dem Fußballfeld . Die Spielerinnen rücken nochmal enger zusammen und erleben sich gemeinsam in ganz anderen Konstellationen außerhalb ihrer Altersklasse.
Wie fast immer war es auch dieses Jahr wieder verregnet aber auch hier haben wir gute Erfahrungen, dass das schlechte Wetter unseren Spaß nicht trübt. Am Werbellinsee kann man anstatt in den See zu springen auch wunderbar an ihm entlang spazieren. Der umliegende Wald hat uns dann auch erst nach 2 Stunden wieder gehen lassen. Ansonsten hieß es zusammen chillen, Musik hören, lange auf bleiben, Kino gucken, Geburtstag feiern, natürlich Fussball spielen, Volleyball und ein paar Mutige sind auch in den See gesprungen.
Am Sonntag, den 16. Juli beenden wir unsere Saison dann endgültig mit dem Sommerfest und verabschieden uns in den Sommer.

U13 vs. SV Lichtenberg 2:4

Trainerin Sinem: Heute haben wir gegen Lichtenberg 47 gespielt und es schien leider so, als hätten uns die Osterferien bzw. die kleine Trainingspause nicht gut getan, denn abgesehen vom Kampf jeder einzelnen Spielerin und dem Ehrgeiz, welches das Team oft ausgestrahlt hatte, war das gelassene „Fußball spielen“ und „Ball laufen lassen“ nicht mehr da und hat im Vergleich zu den vorherigen Spielen gefehlt.

Tiara: Im Eigentlichen waren wir ja das bessere Team, aber das fehlende Kommunizieren und natürlich das Ständige Träumen hat unseren Gegnern um so mehr Chancen gegeben.

Schaima: Das heißt also für uns, wir müssen mehr mit einander reden, damit das im Spiel klappt, umso wichtiger wird’s sein, die Breite zu nutzen und nicht auf einem Fleck zusein.

Dzulijana: Die Gegner führten mit 0:1, bis sie dann das 2. Tor schossen und es so mit 0:2 stand.
Kiara: Vor der Pause schoss Sevcan noch ein Tor. Nach der 1. Halbzeit führten die Gegner mit 1:2. Am Anfang der zweiten Halbzeit schossen wir den Ausgleich 2:2.

Rosalia: Nach dem 2:2 haben wir noch zwei Tore kassiert. Wir hätten das Spiel wahrscheinlich gewinnen können, doch wir hatten nicht so viele Torchancen wie Lichtenberg.

Sevcan: Endstand 2:4 für Lichtenberg.

Filiz: Wir haben uns zwar gut geschlagen, aber es hat nicht gereicht.

Greta: So wie Filiz bereits meinte hat es leider nicht gereicht, doch beim nächsten Spiel wird der Bericht hoffentlich positiv.

U13/D-Mädchen im Pokal 

Es war ein hartes Spiel. Die Mädchen haben am Anfang in den ersten Minuten noch standhalten können, aber die schnelle und präzise Spielweise der Gegnerinnen hat sie dann mit der Zeit leider völlig überfordert und die Tore vielen durch Unaufmerksamkeit in der Verteidigung bzw. durch falsche Handlungen und zuviel Angst. Aber wir müssen auch sagen, die Mädels wollten echt dagegenhalten und hatten auch ab und zu gute Spielsituationen und auch wenige gute Kontermöglichkeiten hier und da auch Torschüsse. Jedoch waren auch da unsere Spielerinnen von den Adlerspielerinnen umgehend umzingelt.
Die Mädchen waren nach dem Spiel erleichtert, dass es nicht das Doppelte der Tore waren (0:15) Natürlich ist es ärgerlich, dass wir es den Gegnerinnen  nicht so schwer machen konnten. Aber das ist noch das Ziel und dort wollen wir hin.

Emilia’s Spielbericht 

D-U13 Mädchen

Wir haben gegen Bero gespielt und naja, wie soll ich sagen… Wir haben Haushoch verloren und ich weiß nicht ob es daran lag das wir keine Auswechselspielerinnen hatten oder daran das wir einfach nur nicht richtig gespielt haben.

Auf jeden Fall lief es so: In den ersten 10 Minuten ging es gleich ziemlich schlecht los da wir sofort ein Tor kassierten…

Und wie man es sich denken kann folgten kurz darauf zwei weitere.

Kurzer Hinweis: Es steht jetzt nach den ersten Spielminuten schon 3:0 für Bero!!

Tja und da es leider nichts gutes zu Berichten gibt kann ich leider nur sagen das es nach der zweiten Halbzeit 8:0 für unsere Gegner stand.

Wie üblich kam Sinem, heute mit Nela im Gepäck, auf uns zu und die nette, nette Nela wollte wohl einen vom Stapel lassen und sagte das wir jetzt Energie bekommen (Damit meinte sie Dextro Energie nur damit es hier jetzt keine Missverständnisse gibt) womit sie wohl meinte das wir ziemlich lamm gespielt haben was ich ihr im nachhinein nicht verübeln kann. Später fragte sie dann noch ob sie nicht mitspielen könnte, weil sie jetzt richtig Lust hat die lieben Bero’s so richtig platt zu machen und mal ein bisschen Schwung in die Bude zu bringen.

Wir tranken also alle was und redeten über das Spiel und die Taktik und… Nein es war KEIN Kaffeekränzchen!

Als unsere “Pause“ dann vorbei war wurden wir rausgeholt, wechselten die Seiten und gingen auf unsere Position. Zweites mal Anpfiff und los geht’s:

In der ersten Viertelstunde hielten wir uns recht wacker und ließen kein Tor rein, spielten meiner Meinung nach etwas Aktiver als davor aber das änderte sich dannnach dem ersten Gegentor auch wieder.

Ich wünschte ich könnte sagen das es am Ende der ersten Halbzeit 5:0 für uns stand, und wir somit nur 8:5 verloren hätten aber das wäre gelogen wie ihr es euch wahrscheinlich denken könnt, da ich am Anfang berichtet habe das wir Haushoch verloren haben… Tja und wer rechnen kann müsste jetzt wissen das wir 13:0 verloren haben und ja ich weiß dass das extrem arg viele Tore sind…

Ich kann nur sagen das uns am Ende gesagt wurde das wir uns bewegt haben (nicht bewegt haben) wie Äpfel falls ich mich recht entsinnen kann.

Liebe grüße euer D-Mädchen Team was sich hoffentlich bald bessert in Sachen Tore!

Hammelherde

alle am Strand 2016Solch ein Kommentar erdulden wir mit erhobenem Haupt und einem lachenden Kopfschütteln. Wir waren gerade auf dem Weg zum Bahnhof, mit ca. über 100 Mädchen und Frauen von Türkiyemspor Berlin liefen wir durch das Örtchen Ahlbeck auf Usedom zum Bahnhof, als uns ein Paar mittleren Alters entgegenkam und uns beleidigen wollte.

Mit der Mädchen & Frauenabteilung fuhren wir von Freitag bis Sonntag auf unsere alljährliche Sommerabschluss-Reise. Mittlerweile fühlen wir uns recht sicher, mit solch einer großen Gruppe, von den G-Mädchen bis zu den Frauen auf Tour zu gehen, diesmal trauten wir uns auch mal weiter weg und fuhren mit dem Zug ans Meer, Ostsee, Usedom, Seebad Ahlbeck.
Wir rechneten natürlich mit Strand, Sonne und Meer und nicht mit Wind und Regen und verlockenden Wellen, über die man mit hochgekrempelten Hosen hüpft.
Oben, direkt hinter den Dünen auf dem Gelände der Jugendherberge waren Mütter und TrainerInnen damit beschäftigt, die Klamotten trocken zu föhnen. Wieder trocken unten am Strand angekommen dauerte es allerdings nicht lange, bis die Kleinen wieder mit irgendeiner Frauenspielerin nach ober stapften um sich wieder neue Hosen anzuziehen. Was für ein Glück, dass sich die wenigsten an unsere Packliste gehalten haben und Klamotten für sechs Wochen eingepackt haben.
Es hat auch nicht die ganze Zeit geregnet, neben schwimmen, planschen, Wellen hüpfen und buddeln, spielten wir auch Volleyball, Rugby und natürlich auch Fussball. Eine besondere Herausforderung für Fußballerinnen ist immer das schlechte Handy-Netz im Osten, diesmal kamen noch erschwerend die fehlenden Steckdosen in den grossen Zelten, in denen wir schliefen, hinzu. Gerade für unser Teenagerinnen besonders schwer zu ertragen.
Samstag abend am Lagerfeuer am Strand kündigte ein extrem feuerroter Sonnenuntergang endlich schönes Wetter an. Es war ein wirklich besonders schöner Sonnenuntergang. Am Feuer haben wir lange getanzt und gesungen

Wir lieben alle diese Reisen, die Vorfreude ist immer gross und die Tage sind dann auch viel zu kurz, viele Mädchen wünschen sich einen weiteren Tag. Wir gewinnen sehr viel, der Zusammenhalt wächst, die Spielerinnen lernen sich auch altersübergreifend untereinander kennen, mitfahrende Eltern, die wir immer gerne einladen, mit uns zu fahren, lernen die Abteilung besser kennen.

Traurig, dass die jungen kleinen Mädchen Erfahrungen mit Rassismus und Verachtung machen müssen. Dem älteren Paar hat niemand etwas entgegnet. Wir sind einfach weitergegangen.

Hier noch unser VIDEO