Auf Augenhöhe 

1. Frauen 

Stern 1900 vs. Türkiyemspor 3:0
Das Ergebnis spiegelt nicht das Spiel geschehen wieder. Man hat keinen großen Unterschied gesehen. Die klareren Torchancen hatten definitiv wir, der Abschluss lies zu wünschen übrig. Auch haben wir mehr Tor Möglichkeiten herausgespielt. Drei Fehler die eiskalt von Stern ausgenutzt wurden haben zur der Niederlage geführt. Wir gehen unseren Weg weiter, so langsam kommen wir in der Liga an, bald werden wir auch gegen die Oberen in der Liga bestehen.

Friedrichshagener SV 7:0 Türkiyemspor II


Heute in der Früh waren wir bei diesigem, feuchtem Wetter in Friedrichshagen zu Gast. Uns erwartete ein schwieriger Gegner, da wir nicht nur ohne unsere Torhüterin, einige verhinderte Spielerinnen und auf echtem Rasen spielen mussten, sondern Friedrichshagen zudem souverän die Tabelle anführt.
Nichtsdestotrotz erklärte sich unsere Innenverteidigerin Lisa bereit, die Aufgabe der Torhüterin zu übernehmen, so dass kurz nach 11 Uhr in voller Besetzung das Spiel angepfiffen werden konnte.

Wie zu erwarten übten die Gegnerinnen von Anfang an Druck auf uns aus, so dass der Ball weit überwiegend in unserer Hälfte blieb und wir anfangs damit kämpfen mussten, überhaupt ins Spiel zu kommen. Der Ball rollte bei diesem Wetter und auf dem Rasen ungewohnt langsam, so dass es uns erst spät gelang, die Spielweise darauf einzustellen.

So kam es leider früh – in der 10. Minute etwa – zum ersten Gegentor, nachdem nach langem Gewusel im eigenen Sechzehner Lisa entschieden rauskam, von der Gegenspielerin jedoch überlupft wurde.

Etwa ab der 20. Minuten fanden wir uns wesentlich besser auf dem Rasen zurecht, so dass wir einige Male unsere Hälfte verlassen konnten und durch einen Einwurf nahe der Eckfahne der gegnerischen Hälfte zumindest in die Nähe der Torgefährlichkeit rückten.

Überwiegend fehlende Entschlossenheit, keine richtige Motivation, Zweikämpfe anzunehmen und Bissigkeit fehlten uns heute jedoch, so dass die Gegnerinnen durch effektive Raumnutzung in der 28. und 32. Minute die Tore 2 und 3 erzielen konnten. Auch beim Gegentor Nummer 4, das nur einige Minuten später fiel, konnte Lisa, die sich schulbuchmäßig lang in die Ecke warf, nichts ausrichten. Nach weiteren Versuchen der Gegnerinnen, den Vorsprung noch auszubauen, die allerdings an unserer Abwehr (hier nochmal lieben Dank an Annika, die uns in der Abwehr aushalf!) und klasse Paraden unserer Ersatztorhüterin scheiterten, ging es mit einem Stand von 4:0 in die Halbzeitpause.

Zurück aus der Kabine ging es in den ersten 20 Minuten glücklicherweise torlos nur in eine Richtung: unser Tor.

Wir konnten dem Druck nicht ewig standhalten, so dass in der 66. Minute eine Flanke in unseren Strafraum geschlagen wurde und zwei gegnerische Stürmerinnen im Zusammenspiel das 5. Tor erzielten. Gleich 5 Minuten später gab es einen Freistoß für die Gegnerinnen am eigenen Sechzehner, der durch die gegenrische Schützin direkt zum 6:0 verwandelt wurde. Lisa war zwar noch dran, gegen die Wucht des Balles konnte sie jedoch nicht viel ausrichten. Das letzte Tor fiel schlussendlich in der 78. Minute und brachte den Endstand 7:0.

Obwohl wir in der zweiten Halbzeit auch mal kämpferischer zum Ball gegangen sind, uns gegenseitig halfen und einiges schon besser klappte, als in der ersten Halbzeit, haben Motzereien und schlechte Laune auf dem Platz wohl auch dafür gesorgt, dass wir heute – nicht nur wettertechnisch – einfach keine Sonne gesehen haben.

Gut frisiert in Mariendorf 

3.Spieltag
2. Frauen vs. TSV Mariendorf II 0:4

Raus nach Mariendorf.
Die Frisur sitzt!

Also zumindest in der zweiten Halbzeit…

Die erste Halbzeit ist leider nur mit den Worten „fehlendem Glauben“ zu erwähnen. Zu ängstlich haben wir agiert. Wir glauben einfach nicht an unsere Qualitäten und wenn dann auch noch unser Herzstück, also die Mitte, nicht funktioniert wird es schwierig das ganze Team mit zu reißen.

Mit 0:4 gingen wir in die Pause.

Die Frisur ist ein Desaster!

In der zweiten Halbzeit hat man dann begriffen was es heißt eine Truppe zu sein. Gegen ein technisch gut organisiertes Team, haben wir endlich die Zweikämpfe angenommen, die Positionen gehalten, uns gegenseitig unterstützt und uns das Glück erarbeitet. Mit einer couragierten Leistung in der zweiten Halbzeit haben wir es dem Gegner sehr schwer gemacht. Leider konnten wir uns nicht mit einem Tor belohnen. Man hat gesehen was geht wenn man mit „seinen Mittel“ dagegen hält…

…und somit ging es doch mit na guten Frise noch Hause.

2. Frauen haben 3 Punkte im Beutel

2.Spieltag
Nach einem spielfreien Wochenende konnten wir an diesen 2. Spieltag wieder in unserem Wohnzimmer ran. Frohnau war zu Gast. Eine Truppe, die wir wieder nicht so richtig einschätzen konnten. 

Wir gingen es also sehr behutsam an, obwohl wir uns in den letzten vier Trainingseinheiten Selbstvertrauen geholt haben. Die erste Halbzeit hatte wenig mit Mut oder Risiko zu tun. Keine richtige Absprache zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen. Zum Glück hatte der Gegner keine Mittel um richtig gefährlich zu werden.

In der zweiten Halbzeit sollte es anders sein. Wir fingen mit Einsatz und Willen an. Man hatte das beherzigt was ich schon in der ersten Halbzeit wollte. Und schon lief das Leder wie geschmiert. In der 53.min gelang es dann Gülcan nach einer schönen Kombination über die rechte Seite das Runde mit einem wuchtigen Schuss aus 20 Metern ins Tor zu ballern! Wir haben dem Gegner jetzt gezeigt das hier und heute nichts zu holen ist und spielten guten Fußball. Wir belohnten uns mit dem 2:0 durch Tutku. In der 63.min war es die rechte Seite, die abermals einen Passfolge hinlegte, die dann Tutku ins Tor abschloss. Leider haben wir dann einen Gang zurück geschalten und waren kurz unkonzentriert. Schon wurde es gefährlich und Frohnau nutzte dies aus und machte den Anschlusstreffer. Wir schüttelten uns kurz und waren wieder voll da. Sodass wie hochkonzentriert das Ding bis zum Schlusspfiff hielten und wir 3 Punkte in unseren eigenen Sportbeutel stecken konnten.