K.O.-Runde bei den 3. Frauen

Mittwoch, 02. Dezember 2015

Das 2. Pokalspiel der K.O.-Runde stand an! Wir haben alles vorbereitet: Diesmal mit Coachingzonen plus Sitzbänke! Für die unsere Spielerinnen sollte es schon nach etwas aussehen, denn für viele war
dies überhaupt das erste Pokalspiel überhaupt. Die Qualifikation und die 1. Runde haben wir zwar mühelos gemeistert, doch auch nur, weil sich die Gegner zuvor zurückgezogen hatten. Also geht es heut in die Vollen: gegen einen Verbandsligisten. Den CSV Olympia um genau zu sein.

1. Halbzeit:
Das Spiel gegen BW Mahlsdorf Waldesruh war eine gute Vorbereitung, denn auch Olympia ging gleich aufs Ganze. So sehr, dass Spielerin Aletta unter starkem Druck zu einem Querpass durch den eigenen
Strafraum gezwungen wurde. Dies wurde von Olympia auch gleich ausgenutzt, doch Daniela lenkte den Ball ins Toraus! Also gab es Eckball: Olympia schoss ihn halbhoch in den Strafraum, wo auch eine
Spielerin bereit stand, den Ball mit der ausgestreckten Hand herunterholte und, als kein Pfiff kam, abschloss. Doch kein Tor. Nach 5 Minuten Spielzeit kamen wir zum ersten Mal in die gegnerische
Hälfte. Johanna hatte in der 7. Minute unsere erste Torchance, traf aber leider nicht. Ein Tor hätte den Druck bei unseren Gegnerinnen sicher etwas abgedämpft. In der 12. Schoss Olympia schließlich das erste Tor der Partie. Stand 0:1. Es ging hektisch weiter. CSV Olympia war durchaus in der Lage das ganze Spiel mit sehr hohem Tempo zu spielen nach dem Motto: Schenken wir ihnen soviele Tore ein, damit uns die Lust am Spiel vergeht. Doch wir konnten gegenhalten. Körperlich, doch Technisch hinkten einige Spielerinnen hinterher. Alle gaben ihr Bestes, so viel das zweite Tor erst 10 Minuten später. Nach dem 0:2 war endlich Zeit für das Debüt unserer neuen Spielerin Rabia! Ein wenig Startschwierigkeiten, hatte sie. Kam aber dann doch gut zurecht. Es ging mit dem Stand 0:2 in die Halbzeitpause.

2. Halbzeit:
Wir nahmen uns vor offensiver vorzugehen, mussten wir ja, wenn wir noch was drehen wollten und das Spiel einfach kampflos aufzugeben war nicht unsere Absicht. Das CSV Olympia mit dem Tempo runter gehen wird war uns auch bewusst. Doch gelang es Ihnen erneut mit solidem Kombinationsspiel die Defensive auszuspielen und schossen in der 6. Minute das 0:3. Unseren Spielerinnen reichte es: Unsere Vorstöße häuften sich und wir trugen den Ball immer öfter vor das gegnerische Tor. Beyza hatte noch eine schöne Chance versemmelt, indem sie den Ball erneut noch einmal nach vorne spitzelte anstatt richtig zu schiessen. Durch den Einsatz von Johanna und Beyza kamen wir zu mehreren Standards. Ein Freistoß war es sogar, der uns nochmal den nötigen Schub gab: Geschossen durch Tutku, kam der Ball zu Lucy, die etwas perplex dreinschaute, als der Ball auf ihrem linken Fuß lag. Bedrängt durch 2 Gegenspielerinnen entschloss sie sich zu der einzig richtigen Entscheidung: Sie schoss mit ihrem linken Fuß und… traf! 1:3 (15′)! Olympia musste noch mal ran, denn ein plötzlich euphorisiertes Team auf dem Feld tun und lassen was sie wollen, war ihnen doch zu risikoreich. Mittlerweile auf flache Bälle getrimmt schossen sie noch in der 24′ und 25′ zwei Tore. Wir hatten es ihnen auch zu einfach gemacht: wir haben den langen Ball gespielt und in der Mitte alles offen gelassen. Der Ball wurde nach vorne geschlagen, kam zurück und unsere Verteidiger mussten sich hoffnungslos in einem 3/5 Überzahl geschlagen geben. Nach rumkeifens des Trainers (mich) wurde dies unterlassen. Es wurden nochmal 5 Minuten Fußball gespielt und dann war es auch vorbei. Endstand 1:5.

Fazit: gute 45 Minuten, die letzten beiden Tore waren geschenkt. Ab dem 3. Tor wurden zu 90% flache Bälle für den Torabschluss genutzt, weil man unsere Torhüterin durchschaut hat. Im Spiel gegen Westend und auch gegen BW MW hat es Daniela deutlich besser gemacht. Sprich den Boden gesucht. Auch die große Lücke im Mittelfeld hat den Gegnerinnen in die hände gespielt, da sie einfach eine Überzahlsituation schaffen konnten. Die Offensive hat da nicht zurückgearbeitet, aber auch die Defensive bekommt schelte: sie stand 2 Meter vor der Torhüterin. Wären sie aufgerückt, hätte es auch die Gegnerinnen zurückgedrängt, weil sie nichts riskieren wollten. Sei es drum: Es war trotz der Niederlage eine ganz neue Erfahrung für viele Spielerinnen!

Es spielten: Daniela (Tor), Aletta, Tutku, Beyza, Azza, Lousienne, Johanna und Rabia.

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