Kreuzberg gegen den Rest der Welt – Teil IV

Amelie (11 Jahre) berichtet vom letzten Spiel der E-Mädchen in dieser Saison. Gegen die Tabellenersten vom SV Pfefferwerk reichte es für ein respektables 2:4. Lest selbst:

Das letzte gemeinsame Spiel der E-Mädchen!!! Große Abschlussemotionen also…und die Hoffnung auf noch einen Sieg zum Ende…
Alles begann wie so oft am Treffpunkt: Kotti. Um 9:30 Uhr sollte die Mannschaft vollzählig sein, doch einige schienen das wohl falsch verstanden zu haben. Um 9:11 Uhr waren die ersten da (Amelie, Nela), denn nach dessen Info sollten sie um 9:15 Uhr da sein. Gleich darauf trafen auch Ella und Emmi ein, ihnen folgten Malena, Ida, Lani und Theresa. Eigentlich waren wir nun vollständig… Nachdem wir 9min. auf die U-Bahn gewartet hatten und zweimal umgestiegen waren, alle eine Fahrkarte hatten und der Bus losgefahren war sind wir doch noch angekommen. Eins viel uns allen sofort auf: der Platz unserer Gegner passte mind. zweimal in unseren. Egal, Hauptsache wir kriegten endlich eine warme Kabine in der wir uns besprechen, umziehen und unsere Flaschen auffüllen konnten. Dem Anschein nach konnten wir davon nur träumen, denn der einzige Ort der uns zur Verfügung stand war ein (ohne Übertreibung) winziger von zwei Tischtennisplatten umringter Kinderspielplatz. Lara und Sinem machten sich sofort auf die Suche nach einem Platzwart oder wenigstens nach den TrainerInnen unserer Gegenmannschaft. Wie gut dass wir einen Ball dabei hatten, denn mit dem ließ es sich ganz gut auf den Tischtennisplatten spielen. Darauf hatten aber nicht alle Lust. Malena und Amelie machten lieber ein kleines Frühstück mit Schoko-Donut, Mini-Brezeln, Brötchen und Laugenstange. Bald darauf kamen Lara und Sinem zurück, mit ihnen die Trainerin der Gegner. Zum Glück konnten wir endlich unsere Taschen ablegen und uns umziehen, aber in der Kabine in der wir uns umziehen sollten war es nicht lange auszuhalten, aufgrund des Geruchs. Anpfiff und los zugegen Pfefferwerk war echt gut, aber selbst das ist noch lange kein Grund unfreundlich zu werden. Nach vielen Chancen für uns gab es das 1:0 für Pfefferwerk. Kurz darauf folgte die Halbzeit. In der unterhielten wir uns über Auseinandersetzungen mit der Nummer 11 der Gegner(das es die 11 der Gegner war muss ich dazu schreiben, da ich unsere 11 bin) und wechselten unsere Torwärtin, denn Nelas Finger war verletzt. Sie ging in den Sturm und Ida für sie ins Tor. Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit schoss Ella ein schönes Tor für uns. Es folgten zwei Tore der Gegner und eins von Nela (schönes Tor) für uns. Nun fing es auch schon an zu schütten, trotz alledem hatten wir am Ende alle noch ein Gummibärchen von den Gegnern bekommen (Juhu).
4:2 hatten wir also verloren und hatten auf der Rückfahrt trotzdem Spaß. Weil wir den Bericht schreiben mussten und das in der U-Bahn schlecht ging hatte ich versprochen ihn Zuhause zu schreiben.

Amelie

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