so sehen Sieger aus!

Sonntag, 08.11.2015

14 Grad und Sonnenschein – schönes Wetter für den Kampf um drei Punkte gegen die Frauen von Seitenwechsel. Dîlan und Murat berichten:

Um zehn Uhr am Morgen saßen wir in der Kabine am Platz der Gastgeberinnen. Entsprechend der Uhrzeit waren viele von uns noch etwas müde, aber motiviert, um die Punkte mit nach Hause zu nehmen. Wie üblich hingen die Trikots, die Hosen lagen nach den Größen geordnet und die Stutzen bereit, um in unsere Uniform zu schlüpfen. Auch das Prozedere nach der Aufwärmung bleibt wie gewohnt: alle sitzen in der Kabine, rücken sich die Schienbeinschoner zurecht, prüfen die Schnürsenkel und ziehen den Zopf schön fest. Nach den taktischen Angaben, sowie einigen Worten zum Spiel seitens unseres Trainers Murat ging es los: auf dem Weg zum Sieg, so haben wir es uns vorgenommen!
Und die Einstellung wirkte sich positiv auf unser Spiel aus, denn in der 1. Halbzeit lief das Spiel überwiegend auf der Seite der Gastgeberinnen ab, wir dominierten das Spiel. Dennoch gelang es erst den Fußballerinnen von Seitenwechsel, das Runde in das Eckige zu zu bekommen und so schossen sie das 0:1 (37′). Das war’s. Damit ist nicht unser Spiel gemeint, denn wir schalteten um: nach dem Tor von Hülya (40′), schoss uns wenige Minuten später Susu (42′) in den Vorsprung. 2:1 und damit ging es in die Halbzeit.
Ziel für die 2.: Tore! Das ließen wir uns nicht zwei Mal sagen und so köpfte Safiye in der 61. Minute das 3. Tor für uns. Auch die Gegnerinnen hatten sich Tore als Ziel gesetzt und somit endete das Punktspiel 3:2 (86′).
Die drei Punkte gehören uns!
Unsere Spiele in den vergangenen Jahren gegen Seitenwechsel waren immer unangenehm, auch heute mussten wir und auch die Schiedsrichterin viel einstecken. Die hitzigen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Teams sind auf dem Platz geschehen und bleiben da.

Wir möchten noch anmerken, dass hitzige Emotionen auf dem Spielfeld nichts mit den Herkünften der Spielerinnen zu tun haben, denn eine Spielerin von Seitenwechsel bot diesen Erklärungsversuch der Schiedsrichterin an: „Emotionen zwischen Griechen und Türken.“ Wir erhoffen uns, dass sich das ändert und wir wieder angenehme und sportlich ehrgeizige Spiele miteinander erleben.

Fazit: Mit neun Punkten in vier Spielen können wir sehr gut leben und freuen uns schon sehr auf die nächsten Spiele!

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